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Geschichte Tschechiens:
Historisch besteht Tschechien aus den Ländern Böhmen, Mähren und Tschechisch Schlesien (ehemals Österreichisch Schlesien, siehe auch Schlesien). Diese so genannten "Böhmischen Kronländer" gehörten im Mittelalter zum Zentrum europäischer Kultur, wurden aber im Verlauf konfessioneller Konflikte im 17. Jahrhundert geschwächt. So gewann das Herrscherhaus Habsburg zunehmend Einfluss über diese Gebiete, die letztendlich bis 1918 Bestandteil Österreichs waren.
Böhmen Hauptartikel: Geschichte Böhmens
Mähren Hauptartikel: Geschichte Mährens
Tschechisch Schlesien Hauptartikel: Geschichte Tschechisch Schlesiens
Tschechoslowakei (1918 - 1992) Hauptartikel: Geschichte der Tschechoslowakei
Tschechien (ab 1993) Nach der "Samtenen Revolution" 1989 zeichnete sich bald ab, dass die Tschechoslowakei auf Dauer keinen Bestand mehr haben würde. Die heutige unabhängige Tschechische Republik mit der Hauptstadt Prag entstand somit am 1. Januar 1993 aus dem westlichen Teil der ehemaligen Tschechoslowakei und umfasst die so genannten ehemaligen Böhmischen Kronländer. Im August 2002 litt Tschechien, wie auch andere Teile Mitteleuropas, unter schweren Überschwemmungen. Teile von Prag und anderen Städten oder Dörfern mussten evakuiert werden und Kulturgut wurde zerstört oder beschädigt. Siehe auch: Liste der Herzöge und Könige von Böhmen, Liste der Präsidenten der Tschechoslowakei, Liste der Präsidenten und Ministerpräsidenten von Tschechien
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