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Senioren gegen Trickbetrüger 2

Trickbetrüger zwei

Wir kaufen und unterschreiben nichts an der Haustür
Wir haben an der Haustür ein Telefon / Handy in greifbarer Nähe
Wir lassen keine Fremden in die Wohnung
Wir geben kein Geld an Personen, an die wir uns nicht erinnern können
Wir sagen niemand unsere Kontonummer und Geheimzahl
Wir sichern unsere Wohnungstür
Trickbetrüger können uns mal!

Senioren haben Lebenserfahrung. Sie können sich behaupten und zur Wehr setzen. Wenn man die Tricks der Betrüger durchschaut, ist es leichter selbstbewusst; “Nein“ zu sagen.

Betrüger nutzen das Vertrauen Ihrer Mitmenschen schamlos aus.
Besonders gern wird auf den Überraschungseffekt: z.B. Ihr Sohn, Enkel.. ist in Not" gesetzt.

Die Täter sind meist freundlich, höflich und gut gekleidet, so fällt es ihnen leicht, Vertrauen zu erwecken.
Warum werden so gern Senioren als Opfer ausersehen?
Sie leben oft allein, freuen sich über Gespräche und Abwechslung. Man ist unter Umständen körperlich nicht mehr so fit wie früher, darunter kann die Selbstsicherheit leiden. die Täter halten Senioren für weltfremd, hilflos, ängstlich und vergesslich.

Weit gefehlt: Senioren sind alt, aber nicht doof.

Nutzen Sie die Angebote der Polizei. Dort gibt es Sicherheitsbroschüren. Die Sicherheitsberater der Polizei informieren auch in Seniorenvereinen, auf Straßen und Wochenmärkten über Sicherheit im Alter. Sie können auch eine kostenlose persönliche Beratung der Polizei im Haus oder in Ihrer Wohnung vereinbaren, um Sicherheitsmängel aufzudecken.

Lassen Sie sich von einem Fachmann eine Kette oder ein Kastenschloss an Ihrer Wohnungstür anbringen. Der Hauswirt muss das dulden. Allenfalls kann er bei Auszug Wiederherstellung des alten Zustandes verlangen. In der Regel freut sich aber der Nachmieter über diese Sicherung. Bei Zweifel fragen Sie Ihren örtlichen Mieterbund.

Zentrale des Mieterbundes:
Deutscher Mieterbund
Littenstr. 10, 10179 Berlin
Zentrale Rufnr: 01805/835 835
email: info@mieterbund.de

Es gibt auch Türgriffketten, bei deren Anbau das Türblatt nicht beschädigt wird. Das Trägerprofil wird auf die Wand montiert, der Bügel wird über den Türgriff gehängt. Beim Umzug können Sie die Kette problemlos mitnehmen.

Haben Sie beim Öffnen der Wohnungstür ein Telefon in greifbarer Nähe. Schreien Sie laut, wenn Besucher sich gewaltsam Zutritt zu Ihrer Wohnung verschaffen wollen. Aufsehen scheuen die Täter. Versuchen Sie, sich das Aussehen der Täter zu merken.

Sind Sie Opfer eines Trickbetruges geworden, verständigen Sie die Polizei. Holen Sie sich Rat bei Ihrer örtlichen Verbraucherzentrale;
Die regionalen Adressen und Telefonnummern finden Sie unter Verbraucherzentralen

Verständigen Sie die Polizei auch, wenn Sie nicht Opfer eines Trickbetruges geworden sind und die Betrugsabsicht rechtzeitig erkannt haben. Die Polizei kann dann über die Presse die Leser warnen. Die Ergreifung der oft schon gesuchten Täter ist außerdem leichter, wenn man weiß, in welcher Gegend sie sich aufhalten.

Sind Sie Opfer einer Gewalttat geworden und haben gesundheitlichen Schaden oder einen finanziellen Verlust erlitten, können Ihnen Versorgungsansprüche nach dem Opferentschädigungsgesetz zustehen. Nach Gewaltverbrechen an Deutschen im Ausland gibt es für die Opfer grundsätzlich keine Entschädigung durch den Deutschen Staat (Entscheidung des Bundessozialgerichts Kassel Az B 9 VG 7/01 R).
Infos erhalten Sie bei den Versorgungsämtern und bei der

Opferschutzhilfe Weisser Ring
Weisser Ring e.V., Bundesgeschäftsstelle
Weberstr. 16, 55130 Mainz
email: info@weisser-ring.de
Opfernotruf: 01803/34 34 34 (0,24 DM pro Min)

Der Weisse Ring kümmert sich um die Opfer von Kriminalität, er steht Ihnen bei, ggf. werden finanzielle Hilfen gewährt.

Woher haben die Täter Ihre Telefonnummer?

  • Sie suchen im Telefonbuch nach älteren Vornamen z.B. Hildegard, Adolph.
  • Sie lauern am Monatsende, wenn Renten abgeholt werden gezielt an Sparkassen und gehen den Älteren bis zur Wohnung hinterher.
  • Sie versuchen in den Straßen ältere Menschen anhand der Balkonbepflanzung oder der Gardinen zu finden.
  • Die Betrüger sind auch gezielt in Seniorenresidenzen aktiv

Quelle: Pfiffige Senioren gegen Trickbetrüger und Trickdiebe

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Enkeltrick

Hallo Omi, kennst Du mich nicht mehr, ich bin doch der Sohn von...

Sie können sich im Moment nicht erinnern, aber Sie zweifeln an sich und denken, Ihr Gedächtnis lässt Sie im Stich.

Der Mario, oder wie er sich auch immer nennt, wird Ihnen dann seine finanzielle Notlage schildern. Aus welchem Grund auch immer, er braucht dringend Geld, so ab 500 € aufwärts, z.B. für ein Flugticket.

Spätestens in diesem Moment ist Wachsamkeit angebracht.

Natürlich will er das Geld nicht geschenkt, als Gegenleistung bietet er z.B. billige Lederkleidung an.

Gehen Sie weiter und verständigen Sie , am besten gleich über Handy, die Polizei

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Taschendiebe

Kinder tollen auf der Straße,
umringen Sie, betteln.
Einer nutzt die Gelegenheit für
einen schnellen Griff ins Portemonnaie

Hilfsbereite Taschenträger möchten Ihren Einkauf nach Hause tragen. Die Jüngeren laufen schneller als Sie. Unterwegs nehmen sie das Portemonnaie heraus. Geben Sie Ihre Tasche keinem Fremden, nehmen Sie lieber ein Taxi oder kaufen weniger ein. Auf keinen Fall den Fremden an die Wohnungstür mitnehmen, denn dann ist er auch schnell in der Wohnung.

Werden Ihnen auf der Straße, oft unmittelbar nach dem Geld holen, Waren z.B. Töpfe, Besteck, Lederwaren zum Kauf angeboten, kaufen Sie nichts. Zeigen Sie Ihr Geld nicht. Die Täter wollen Ihnen minderwertige Ware andrehen oder haben es auf Ihre Geldbörse abgesehen.

Gedränge im Bus, Kaufhaus, auf der Straße, besonders am BAHNHOF, an der HALTESTELLE usw..
Der Dieb, das kann auch durchaus eine Frau oder ein Kind sein, schleicht sich von hinten an und zieht geschickt das Portemonnaie aus den Taschen.
Beliebt ist auch das Anrempeln. Wenn sich der Dieb entschuldigt und verschwindet, ist die Brieftasche schon gestohlen

Vorsicht besonders am Bahnhof
Einer lenkt ab, einer klaut, einer nimmt die Beute

Hilfsbereite Männer helfen Ihnen auf dem Bahnsteig beim beim Ein- oder Ausladen Ihrer Koffer. Dabei verursachen Sie ein Gedränge. Unbemerkt wird der Inhalt Ihrer Hand- oder Umhängetasche geplündert.
Wollen Sie nicht auf eine Handtasche verzichten, klemmen sie die Tasche fest unter den Arm.

Beliebt ist auch der Trick mit dem Fleck. Sie werden, oft direkt nach dem Geld holen, angerempelt.
“Oh wie peinlich, Entschuldigung“.
Der Übeltäter wischt an Ihrer Kleidung herum. Geschickt zieht er Ihre Geldbörse aus den Taschen

Es gibt Taschendiebe, die gezielt in Umkleidekabinen lauern. Klar, Sie lassen Ihre Tasche, Einkäufe nicht unbeaufsichtigt in der Garderobe. Es reicht aber schon 1 sec, in der Sie den Blickkontakt zu Ihren Sachen verlieren, z.B.:
Sie treten vor die Kabine und wollen Ihrem Gatten, Ihrer Frau usw die neuen Sachen vorführen. Oder Sie holen die Verkäuferin, weil die Kleidung noch geändert werden muss.

Selbst auf dem stillen Örtchen drohen Gefahren. Wohin mit den Einkäufen und Taschen auf öffentlichen Toiletten? Nicht immer gibt es dafür Haken an den Wänden. Trickdiebinnen greifen ungeniert unter der Kabinentrennwand hindurch, ziehen Taschen hervor und verschwinden. Selbst wenn der Diebstahl sofort bemerkt wird, ist man aufgrund der Umstände nicht in der Lage, sofort zu folgen.
Schreien Sie zumindest laut. unter Umständen können andere WC-Besucher die Diebin festhalten.

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Wegauskunft

Können Sie uns den Weg nach.... zeigen?

Die Täter bitten Sie, die Wegbeschreibung auf der Karte zu zeigen. Natürlich helfen Sie gern. Aber mit vielen Fragen bringen die Betrüger Sie durcheinander. Stellen Sie niemals Ihre Tasche ab, halten Sie sie fest unter dem Arm geklemmt.

Werden Sie im Auto angesprochen und Sie steigen aus, um den Weg auf der Karte zu zeigen, verschließen Sie unbedingt Ihren Wagen. Die Täter schaffen mit vielen Fragen ein Durcheinander, indessen räumt einer davon oder auch ein dritter Komplize das Auto aus.

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Lottogewinn

Sagen Sie mir nur Ihre Kontonummer,
damit wir Ihnen den Gewinn schnell
überweisen können!

oder

Sie müssen aber Ihren Gewinn
persönlich abholen

Sie können sich nicht erinnern, an einem Preisausschreiben / Lotterie teilgenommen zu haben?

Eine seriöse Firma und ein seriöses Lottounternehmen fragt nicht am Telefon nach ihrer Kontonummer.

Nennen Sie auf keinen Fall Ihre Kontonummer.

Hat der Betrüger erstmal Ihre Kontonummer, kann er mit gefälschten Überweisungsvordrucken Geld von Ihrem Konto abbuchen.

Prüfen Sie Ihre Kontoauszüge immer genau.
Verständigen Sie Ihre Bank, wenn Sie die Abbuchungen nicht selbst veranlasst haben.
Die Bank wird in diesem Fall Ersatz leisten

Der neueste Trick:
Der Täter erzählt freundlich, dass Sie bei einem Preisrätsel im Supermarkt eine Reise oder auch etwas anderes gewonnen haben und sie den Gewinn z.B. am Montag um 12.00 Uhr abholen müßten. Es wird immer ein bestimmter Tag mit Uhrzeit ausgemacht. Im Supermarkt wird Ihnen mitgeteilt dass es weder ein Preisrätsel gab noch Gewinne gibt. Während Sie außer Haus sind, wird entweder bei Ihnen eingebrochen oder an Ihrer Haustür manipuliert, vermutlich um einen Einbruch vorzubereiten.

Fragen Sie in diesem Fall vorher im Supermarkt an.

Übrigens:
Kostenlose und individuelle Beratung bezüglich der Sicherheit Ihrer Wohnung, Ihrer Türen, Fenster u.s.w.. erhalten Sie in allen Kriminalpolizeilichen Beratungsstellen

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Handy/Telefon Abzocke

Bitte um Rückruf wegen Ihrer Anzeige

Sie rufen an und werden abgezockt
Sie sehen auf dem Display “Anruf in Abwesenheit“. Sie sind höflich, neugierig oder haben vielleicht etwas zum Verkauf in der Zeitung inseriert. Natürlich rufen Sie die Nummer im Display zurück. Was Sie hören, ist anscheinend eine Fehlschaltung, z.B. ein interessanter Ehekrach, ein Verliebtengeflüster. Sie hören eine Weile zu, legen auf, wählen die Nummer noch mal. Das ganze kostet Sie 1,99 Euro pro Minute oder noch mehr.

Es kann auch sein, dass Sie nach Anwahl der Nummer lediglich ein Tuten hören. Während Sie warten und warten, wird Ihre Rechnung immer höher. Es wird nur ein Tonband abgespielt.
Es kann auch noch teurer werden, wenn Sie in einer sex-hotline landen.

Statt einer Telefonnummer, kann auf Ihrem Display auch eine SMS erscheinen z.B.
Rufen Sie mich wegen Ihres Fahrrades zurück.
Als Rückrufnummer ist nicht immer die Vorwahl 0190 angegeben. Auch die 0192 oder 0193 sind problematisch.
Der Anrufer verpackt die Rückrufnummern z.B. mit der Vorwahl für Deutschland: 049190. Neuerdings wird auch die Rufnummer 11845 angegeben. Dabei handelt es sich nicht um eine Nummer der Telekom. Es meldet sich ein Auftragsdienst.
Gefährlich ist auch die Vorwahl 006 und 49137 oder 0137 und 01055.
Der Anrufer landet in einer Warteschleife, der Teilnehmer wird nie erreicht

Auch wenn Sie nichts inseriert haben, kann im Display ein Anruf in Abwesenheit angezeigt werden. Teuer wird es auch, wenn es sich bei der Rückrufnummer um eine Auslandstelefonnummer, z. B. in der Südsee handelt.

Die neueste Masche, Sie erhalten folgende SMS:
Wollen Sie täglich Werbung erhalten? Bitte antworten Sie mit ja oder nein!
Natürlich wollen Sie keine Werbung und antworten mit nein. Und schon ist es schon passiert. Es erscheint ein freundliches Dankeschön, 1,99 EUR/SMS.
Sie bekommen unaufgefordert Waren oder Reisebuchungsbestätigungen übersandt. Eine Reklamation oder Stornierung kann nur über eine 0190er Nummer erfolgen.

Sie werden angerufen und trotzdem abgezockt - Es kommt noch schlimmer: sog R-Gespräche.
Bei R-Gesprächen (reverse charging) übernimmt der Angerufene die Kosten des Gesprächs. Eine gute Sache, wenn man selbst die Kosten nicht übernehmen kann oder will.
Der Kunde wählt dazu eine kostenlose 0800er Nummer an. Er hinterlässt seine eigene Rufnummer und wird dann zurückgerufen. Der Angerufene trägt die Kosten Soweit o.k.

Leider gibt es unseriöse Anbieter, die den kostenpflichtigen Rückruf über eine 0190 Nummer bzw. 0900 er Nummer abwickeln. Telefonsex-Angebote, Kontaktanzeigen, aber auch andere Anbieter verfahren oft so.
z.B. steht in der Zeitungsanzeige eine kostenlose 0800er Nummer. Sie rufen an, und werden gefragt, ob zurückgerufen werden kann.

Beim Rückruf soll der Angerufene gefragt werden, ob er das Angebot kennt oder mit den Bedingungen einverstanden ist. Wenn Sie so einen Anruf mal bekommen sollten, legen Sie sofort auf. Es kann aber auch sein, dass ein Rückruf kommt und sie gar nicht weiter gefragt werden. Dann wird es teuer. Dazu reicht es schon, wenn der Anrufbeantworter anspringt.

Auf Ihrer Telefonrechnung erscheint dann ein horrender Betrag mit dem Vermerk Tele-Internetservices Sämtliche Rufnummersperrungen sind damit umgangen, denn die greifen nur, wenn vom eigenen Apparat angerufen wird.

Die Anbieter der 0800er Nummern speichern keine kostenlosen Rufnummer wie 0800. Nur die Telefonnummer der Person, die mit den Kosten belastet wird, ist gespeichert. Der Kunde, der plötzlich eine hohe Rechnung bekommt, kann nie beweisen, dass er den kostenpflichtigen Dienst nicht angefordert hat.

D.h., ich kann eine 0800er Nummer anrufen und gebe eine wildfremde Nummer an, z.B. im Vereinsheim, die die Kosten tragen soll.
Unseriöse Unternehmen können praktisch sogar ohne Rückruf einfach anrufen und ahnungslose Kunden mit hohen Gebühren belasten.

Welche Gefahr droht bei den ab 01.01.03 geltenden 0900er Nummern?
Die 0900 löst die 0190 ab.
Aber: Bis 31.12.05 gelten beide Nummern nebeneinander.
Die neuen 0900er Nummern sind frei tarifierbar, also nach oben unbegrenzt offen. Die Bundesregierung erwägt eine Preisobergrenze, hat aber noch keine Entscheidung getroffen.

Die Telekom hat allerdings schon eine Preisobergrenze festgesetzt:
2,50 Euro pro Minute und maximal 5 Euro Einwahlgebühr.
Nach einem Urteil des OLG Hamm (PM v. 13.12.2002) wird nach einer Stunde eine Zwangstrennung der Verbindung vorgenommen. So wird verhindert, dass z.B. ein Kunde, der versehentlich den Hörer nicht richtig aufgelegt hat, Unsummen bezahlen muss.
Lt. Pressemitteilung der Telekom zum Jahreswechsel gelten die Sperren für die 0190 ebenso für die 0900.
Für Websurfer interessant: Die Telekom wird für die 0900er Nummern keine Webdialer-/ Onlineverbindungen gestatten.

Vorteil der neuen Vorwahl 0900::
Bei den jetzigen 0190er Nummern ist es oft schwer, den Anbieter zu ermitteln, da Anbieter wie arcor oder talkline die Nummern weitervermieten und die Mieter dann auch wiederum weitervermieten.
Im Unterschied zu den 0190er Nummern muß jeder Anbieter selbst seine 0900er Nummer beantragen. Künftig ist deshalb schnell überprüfbar, wer hinter betrügerischen Abrechnungen steckt. Name und Anschrift des Mieters dieser Nummer sind bei der

Regulierungsbehörde für Post- und Telekommunikation hinterlegt.

Woher haben die Anrufer Ihre Nummer?
Suchrobots stöbern im Internet nach Handynummern und verschicken automatisch SMS.
Die Anrufe mit nur einmal klingeln werden von Computerprogrammen erledigt.

Suchrobots suchen in Online - Kleinanzeigenmärkten nach Handynummern. Anhand von Keywörtern, wie z.B. Fahrrad, schicken Sie automatisch die SMS ab: “Bitte rufen Sie wegen Ihres Fahrrades zurück“.

Schutzvorkehrungen
Am sichersten ist die Sperrung der 0190er Nummer und der ab 01.01.03 geltenden 0900er Nummer beim Netzbetreiber. Allerdings greift die Sperre nur, für ausgehende Anruf. Rufen Sie keine unbekannte Nummer zurück. Wer etwas von Ihnen will, wird sich noch mal melden.

Die derzeitige gesetzliche Lage bietet keinen Schutz für den Abgezockten. Die erst seit August 2002 geltende neue Telekommunikations - Kundenschutzverordnung enthält keine Regelungen für solche Fälle. Das Bundeswirtschaftsministerium will Missbräuche bald unterbinden. Dies soll unabhängig von einer für Herbst 2003 geplanten Novellierung des Telekommunikationsgesetzes geschehen.

Stellen Sie Strafanzeige.
Informieren Sie die Freiwillige Selbstkontrolle der Telefonmehrwertdienste (FST):
Telefonmehrwertdienste e.V.
Geschäftsstelle
Liesegangstr. 10
D-40211 Düsseldorf
Telefon (Zentrale): +49(0)1805 78 33 78 (0,12 Euro/Minute)


Dort geht man in einer unabhängigen Beschwerdestelle Ihrem Fall nach. Gegen den Anbieter können Sanktionen verhängt werden.

Müssen Sie die Rechnung bezahlen?
Widerrufen Sie den Lastschrifteinzug bei Ihrer Bank. Dann überweisen Sie nur den unstrittigen Betrag.

Widersprechen Sie der Rechnung schriftlich mit Einschreiben/Rückschein bei der Telekom und bei dem Anbieter.
Teilen Sie der Telekom mit, welchen Posten in der Rechnung Sie nicht bezahlen.
Unbedingt Ihre Telefonnummer und die Rechnungsnummer angeben.

Wird Ihnen mit einem Mahnbescheid gedroht, wenden Sie sich unverzüglich an Ihre örtliche Verbraucherzentrale.

Die Telekom darf Ihren Anschluß nicht sperren, weil Sie der Telekom nichts schuldig sind. Was Sie nicht bezahlen sind Abrechnungen von Drittanbietern, die ihre horrenden Beträge nur über die Telekom kassieren.

Übrigens:
Wer seine Telefonrechnung nicht ganz bezahlt, weil er die Gebühren für die 0190er Abzocke nicht übernehmen will, muß sich keine Drohungen des Netzbetreibers mit schlechtem Schufa-Eintrag gefallen lassen. Wenden Sie sich in solchen Fällen direkt an die Schufa
SCHUFA HOLDING AG Hagenauer Str. 44 65203 Wiesbaden Tel.: +49 (0)6 11-92 78 0
Fax: +49 (0)6 11-92 78 109
www.schufa.de

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Geld wechseln

Ich brauche schnell Kleingeld für die Parkuhr

Haben Sie keine Sicherheitskette, Tür zu lassen, durch Spion schauen. Sprechen Sie durch die geschlossene Tür.

Lassen Sie den Fremden nicht in die Wohnung, auch wenn er noch so freundlich ist

Warum will er gerade bei Ihnen wechseln?
Ein Täter klingelte an der Haustür einer Frau und wollte einen 50 Euroschein wechseln. Als die Frau ins Haus ging, folgten ihr die Täter und stahlen unbemerkt 600 Euro. In der Nähe wartete ein Auto mit einem Komplizen

Wechseln Sie auch auf der Straße kein Geld. Die Täter warten nur darauf, dass Sie Ihre Geldbörse zeigen, um sie Ihnen dann zu entreißen.

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Systemwetten Tippgemeinschaften

Mit Systemspielen oder Tippgemeinschaften
sind Sie auf der Gewinnerseite

Vermeintliche Lottomitarbeiter, die zugleich geschulte Telefonprofis sind, versprechen künftige Gewinne. Für die Teilnahme an den Tippgemeinschaften / Systemwetten versuchen Sie, Kontonummern und Einzugsermächtigungen zu bekommen.

Lotto betreibt keine Telefonwerbung!
Nennen Sie auf keinen Fall Ihre Kontonummer.

Hat der Betrüger erstmal Ihre Kontonummer, kann er mit gefälschten Überweisungsvordrucken Geld von Ihrem Konto abbuchen.

Lassen Sie sich weder an der Wohnungstür noch am Telefon zu etwas drängen. Danke nein, Tür zu, Telefonhörer auflegen

Verständigen Sie die Polizei.

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Im Supermarkt

Wissen sie wo das Gemüse liegt?

Sie sind höflich und hilfsbereit, schauen den Mann oder die Frau an und weisen ihm die richtige Richtung. Indessen stiehlt ein Komplize Ihre Handtasche aus dem Einkaufswagen.

Aber auch Gelegenheit macht Diebe:
Sie schauen, ob das Obst noch frisch ist. Ein kurzer Moment, in dem Sie Ihre Tasche nicht im Auge haben. Und schon ist sie gestohlen.

Handtaschen auf keinen Fall in den Einkaufswagen stellen.

An der Kasse:
Sie möchten die hinter Ihnen Wartenden nicht aufhalten, sie halten Ihr Portemonnaie schon in der Hand. Beim Einpacken der Ware müssen Sie es aber aus der Hand legen.
Während Sie die gekauften Waren wieder in den Einkaufswagen oder Ihre Tasche packen wird Ihre Geldbörse gestohlen.
Die Leute hinter Ihnen werden Verständnis haben, wenn Sie Ihr Geld erst aus der Tasche holen, nachdem die Kassiererin alle Waren eingetippt hat.
Nur keine Hektik.

Schließlich wird jeder mal älter, auch die eventuell jetzt Ungeduldigen.

Haben Sie die Waren mit der ec-Karte bezahlt?
Werfen Sie den Kassenzettel nicht in den Papierkorb, sondern nehmen sie ihn mit nach Hause. Auf dem Zettel sind Ihre Kontonummer und die Bankleitzahl vermerkt. Betrüger können damit Überweisungen zu Lasten Ihres Kontos vornehmen (Urkundenfälschung) oder auch unberechtigte Lastschrifteinzüge veranlassen.
Nehmen Sie den Kassenzettel mit nach Hause und prüfen Sie Ihre Kontoauszüge genau.

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Nicht bestellte Waren

Nicht bestellte Waren

Wer unaufgefordert und ohne Bestellung Ware zugeschickt bekommt, muss sie weder bezahlen noch zurückschicken. Die Ware muss auch nicht aufbewahrt werden. Sie kann ausgepackt, benutzt oder weggeworfen werden. Voraussetzung dafür:
Name und Anschrift des Empfängers müssen übereinstimmen.

Quelle: Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein

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Handtaschenraub

Handtaschenraub

Nicht nur in Großstädten, auch in Kleinstädten ein beinah alltägliches Delikt.
Der Täter schleicht sich zu Fuß oder mit dem Fahrrad unhörbar von hinten heran und entreißt brutal die Handtasche oder die Einkaufstasche.

Sie haben nicht viel in der Tasche?
Ein Drogensüchtiger z.B. begeht schwere Straftaten auch für geringe Beute.

Ist die Tasche “zur Sicherheit“ mehrmals um den Arm gewickelt, ist die Gefahr eines Sturzes mit Knochenbrüchen besonders groß.

Was tun?
Schlüssel, Geld, Papiere sind in der Innentasche des Mantels, der Jacke sicher, aber: verschließen Sie die Tasche dann auch mit dem Knopf oder Reißverschluss. So kann ein Taschendieb beim “Anrempeln“ die Sachen nicht aus der Innentasche ziehen. Tragen Sie am besten immer ein Handy in Ihrer Kleidung. So können Sie schnell Hilfe herbeiholen.

Sie möchten nicht ohne Tasche gehen?
Dann nehmen Sie statt einer Handtasche lieber einen Brustbeutel, oder eine Gürteltasche.

Nehmen Sie gern eine Umhängetasche, dann klemmen Sie die Tasche fest unter den Arm. Allerdings haben Räuber betagten Senioren die unter den Arm geklemmte Tasche auch schon gewaltsam entrissen, was zu schweren Verletzungen der Opfer führte.

Holen Sie nie Ihre ganze Rente auf einmal ab.
Nehmen Sie außer Haus nur so viel Geld mit, wie Sie brauchen.

Die Täter haben auch am hellichten Tag und in belebten Strassen, keine Hemmungen, Ihnen blitzschnell die Handtasche zu entreißen. Sie lauern auch gezielt vor Banken und Sparkassen sowie in und vor Arztpraxen.

Melden Sie die Tat oder den Tatversuch sofort der Polizei, nicht erst später. Nur so besteht die Chance, den Räuber schnell dingfest zu machen. Am besten, Sie haben immer ein Handy in der Jackentasche.

Sind Sie Zeuge der Tat geworden, merken Sie sich das Aussehen des Täters und rufen Sie sofort die Polizei an. Der Notruf 110 ist auch von Telefonzellen gebührenfrei.

Zahlt die Hausratversicherung für die geraubte Brieftasche, Geldbörse?
Die Hausratversicherung zahlt für den Raub der Geldbörse/Brieftasche nur dann, wenn der Täter Gewalt angedroht oder angewendet hat. Ein einfacher Taschendiebstahl wird nicht ersetzt.

Der Raub muss bei der Polizei und bei der Versicherung angezeigt werden. Ersetzt werden bis zu zehn Prozent der Hausratsversicherungssumme.
Bei Raub von Bargeld gibt es aber eine Obergrenze je nach Vertrag zwischen 250 und 1.000 Euro.
Um zu beweisen, dass Gewalt angedroht oder angewendet wurde, kann es wichtig sein, Zeugen zu haben. Sollten Sie Zeuge eines Raubes werden, melden Sie sich deshalb bei der Polizei als Zeuge.

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Verwandtentrick

Ich brauche dringend Geld für....

Mit weinerlicher und tränenerstickter Stimme schildert der angebliche Enkel/Neffe, Kriegskamerad oder ehemaliger Arbeitskollege seine Notlage. Entweder braucht er noch heute Geld ins Ausland, das ihm die Omi sofort schicken soll, oder er braucht Geld für einen Autokauf.

Es gibt auch noch andere dringende Gründe. Meist wird auch ein Bote, der das Geld abholen soll, angekündigt, weil der Enkel, Neffe selbst nicht weg kann. Auf jeden Fall muss ganz schnell Geld von der Bank geholt werden, fall es zu Hause nicht vorrätig ist.

Ganz raffiniert:
Der Täter beginnt den Anruf mit: “Rate mal, wer am Telefon ist?“ Wenn Sie daraufhin einige Namen raten, bestätigt der Täter: “Ja, das bin ich“ Auf diesen Trick fallen immer wieder ältere Menschen herein und haben schon Tausende an den vermeintlichen Enkel gezahlt.

Die Täter nutzen die Aufregung und Hilfsbereitschaft brutal aus.

Sagen Sie einfach: Ich kenne Sie nicht, ich muss erst mit meinem Enkel oder anderen Verwandten sprechen und legen den Hörer auf. Geben Sie kein Geld heraus. Informieren Sie die Polizei.

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Einkauf mit Karte

Einkaufen, Tanken, einfach und bequem

Sie müssen nicht viel Geld mit sich herumtragen, haben nie zuwenig Geld mit, die Karte wird in den meisten Geschäften akzeptiert. Eine bequeme und praktische Sache.

Wenn Sie mit der Karte zahlen, bekommen Sie einen Kassenbon wie sonst auch bei Einkäufen. Hier ist auf dem Kassenbon aber zusätzlich noch die Kontonummer und die Bankleitzahl vermerkt.

Lassen Sie niemand an der Kasse sehen, welche Geheimzahl Sie eingeben.

Wenn Sie den Kassenbon gleich nach dem Einkauf wegwerfen, können Betrüger ihn an sich nehmen und Ihnen finanziellen Schaden zufügen, nämlich:

  • mit gefälschten Überweisungen Geld von Ihrem Konto abbuchen
  • Ihre Kontonummer zum Bezahlen von Rechnungen für sich oder Dritte angeben
  • wenn dann auch noch die PIN ausgespäht wurde, können Doubletten der Karte hergestellt werden und Ihr Konto wird vorzugsweise im Ausland leergeräumt

Nach dem Bezahlen mit Karte unbedingt den Bon mit nach Hause nehmen. Kontrollieren Sie die Buchungen im Kontoauszug. Holen Sie regelmäßig, mindestens einmal pro Woche, Ihren Kontoauszug. Das Prüfen der einzelnen Buchungen ist leichter, als bei einem monatlichen Gesamtausdruck. Können Sie Buchungen nicht nachvollziehen, wenden Sie sich sofort an Ihre Bank.

Ist Garantie auf den Waren, heben Sie den Kassenbon auf. Das lohnt sich auch bei kleineren Beträgen, falls man die Ware wegen später festgestellten Mängeln umtauschen muß.

Zahlungen per Kreditkarte (nicht ec-Karte) sind grundsätzlich nicht widerrufbar (Urteil des Bundesgerichtshofes v. 24.09.2002, AZ XI ZR 420/01). Eine Ausnahme kann nur gemacht werden, wenn z.B. eine offensichtliche Urkundenfälschung vorliegt.

Zahlungen per ec-Karte ohne Eingabe der PIN werden mit Lastschrifteinzug von Ihrem Konto abgebucht, die Belastung können Sie bei der Bank innerhalb von 6 Wochen widerrufen, z.B. bei einer Falschbuchung.

Beim Bezahlen mit ec-Karte -electronic cash- verbunden mit Eingabe der PIN wird das Geld unmittelbar von Ihrem Konto abgebucht. Das ist im Prinzip dasselbe wie eine Geldabhebung am Automat.

Sie können sich die Geheimzahl einfach nicht merken?
Das geht vielen, auch Jüngeren, so. Legen Sie keinen Zettel mit der PIN ins Portemonnaie oder in die Handtasche. Trotz aller Vorsicht kann sie doch einmal gestohlen werden oder verlorengehen.

Betrüger wissen auch, dass einige Leute die PIN in ihrem Notizkalender oder im Handy in einer Telefonnummer verstecken. Die “Entschlüsselung“ ist für sie kein Problem.
Üben Sie solange, bis Sie die PIN auswendig können, auch wenn es einige Tage dauert.

Benutzen Sie Ihre ec-Karte oder Ihre Kreditkarte nur selten, kontrollieren Sie, regelmäßig, ob diese noch vorhanden sind.
Sind die Karten verschwunden, gestohlen, verloren, sperren Sie sofort die Karten.
Zentrale Sperrnummern:

  • ec-Karten: 01805/ 021 021
  • american express: 069/ 97 97 100
  • Visa: 0800/814 91 00
  • Eurocard: 069/ 793 319 10

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Falsche Rechnung

Rechnung Traueranzeige

Es gibt Menschen, denen ist nichts heilig. Sie werten in den Zeitungen die Todesanzeigen aus. Den Hinterbliebenen schicken Sie einen Brief, der einer Rechnung für die Todesanzeige in der Zeitung täuschend ähnlich sieht. Ein Zahlschein ist beigefügt.

Beim näheren Hinsehen, entpuppt sich das Schreiben als Angebot für eine weitere Todesanzeige.

Prüfen Sie deshalb Rechnungen immer sehr genau, auch das Kleingedruckte. Verständigen Sie ggf. die Polizei.
sowie auch die

“Zentrale zur Bekämpfung unlauteren Wettbewerbs e.V.“
Landgrafenstr. 24 B, 61348 Bad Homburg
Email: mail@wettbewerbszentrale.de
Tel: 06172/12 15 - 0, Fax: 06172/844 22 www.wettbewerbszentrale.de

Schicken Sie eine Kopie der Rechnung dorthin.
Die Wettbewerbszentrale kann die Firma abmahnen und vor ihr warnen.

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Am Geldautomat

Täter manipulieren Geldautomaten und spähen Geheimzahl aus

So gehen die Täter weltweit vor:

  • Es ist Wochenende, abends, die Bank hat zu
  • Der Kunde steckt die Karte in den Automaten
  • Meist erscheint im Display “Außer Betrieb“
  • Die Karte kommt nicht wieder heraus
    (weil der Schlitz mit Pappstreifen aus Zigarettenschachteln manipuliert ist.)
  • Es kommt auch kein Geld
  • Manchmal hängt ein Zettel am Automaten: Bitte PIN noch mal eingeben
  • Manchmal bieten Täter ihre Hilfe an und raten, die Geheimzahl mehrmals einzutippen


Unter der Raumdecke oder sogar im oberen Reklameteil des Geldautomaten ist eine winzige Videokamera montiert. Damit wird Ihre Geheimzahl ausgespäht

oder

Personen, die sich im Vorraum aufhalten, spähen Ihre Geheimnummer aus. Nachdem Sie den Raum ohne Geld und Karte wieder verlassen haben, entnehmen die Täter die Karte mit einer Pinzette und räumen Ihr Konto leer.

Noch ein übler Trick
die Täter bauen in den Geldausgabeschacht eine kleine Metallbox ein. Dahinein fällt dann Ihr Geld. Nachdem Sie frustriert gegangen sind, kassieren die Täter ab.

Eine andere Betrugsmasche:
Mit einem Aufsatzgerät am Eingabeschlitz werden die Magnetstreifen der ec-Karten ausgelesen. Weil die PIN auf den Karten nicht gespeichert ist, werden die Geheimnummern ausgespäht. Mit Kartendoubletten erfolgen unberechtigte Abhebungen im Ausland. Sie selbst besitzen nach wie vor die Originalkarte. Sie merken die Bescherung erst, wenn Sie Ihren Kontoauszug prüfen.

Geldautomaten sprechen nicht
Es ist Geschäftszeit, die Bankschalter sind geöffnet. Sie wollen am Geldautomat Geld holen, stecken die ec-Karte in den Eingabeschlitz und geben die PIN ein. In diesem Moment ertönt eine Stimme: “Ihre Karte wurde eingezogen, bitte melden Sie sich am Bankschalter“. Ärgerlich machen Sie sich auf den Weg zum Schalter.

Die Betrüger haben an der Seitenwand des Geldautomaten ein Minitonband mit Magneten befestigt. Sofort nach Eingabe der PIN lösen sie per Fernsteuerung die Bandansage aus. Während Sie am Bankschalter stehen, müssen die Täter nur noch den Betrag am Automaten eingeben und das Geld mitnehmen, die Geheimzahl hatten Sie ja schon eingetippt.

Der bisher einzige Geldautomat der sprechen kann steht in der Eingangshalle der Sparkasse Düren; es handelt sich um einen Geldautomat für Sehbehinderte. Er hat größere Tasten, ein großes Display und Kopfhörer für eine spezielle Sprachausgabe. Der Automat ist auch für Sehende nutzbar


Hat die Bank geschlossen und
bekommen Sie kein Geld und die Karte bleibt im Automat stecken, sperren Sie die Karte sofort bei Ihrer Bank oder über die
Zentrale Sperrnummer für alle Banken:

01805 021 021

Wenn Sie die Karte nicht sperren, müssen Sie den Schaden durch unberechtigte Abhebungen selbst tragen. Das geht aus einem Urteil des Landgerichts Berlin hervor (Az: 51 S 84/02).
Verständigen Sie möglichst über Handy die Polizei.
Selbst wenn die Geheimzahl nicht ausgespäht werden konnte, können Betrüger mit Ihrer Karte in vielen Geschäften, wo keine PIN-Eingabe verlangt wird, einkaufen.

Achten Sie darauf, dass niemand sieht, welche Geheimzahl Sie eintippen,
Halten Sie am Geldautomaten die Hand über die Tastatur.


Werden von Ihrem Konto Beträge abgebucht, die Sie nicht abgehoben haben, verständigen Sie sofort Ihre Bank.
Lehnt die Bank eine Schadensregulierung Ihrer Meinung nach zu Unrecht ab, können Sie sich an die Kundenbeschwerdestelle beim:

Bundesverband deutscher Banken
Postfach 04 03 07, 10062 Berlin
Tel: 030/1663-0
wenden.

Zählen Sie Ihr Geld nicht in der Öffentlichkeit nach.

Dadurch werden Täter angelockt.

Sind Sie behindert oder älter als 75 Jahre?
Die Post bringt Ihnen auf Antrag ausnahmsweise kostenlos das Geld ins Haus.

Betrug am Bankeingang
Nach Feierabend und am Wochenende kann man nur mittels der ec-Karte in den Bankvorraum zum Geldautomaten und Kontoauszugsdrucker gelangen.
Betrüger können den Karten-Eingabeschlitz durch einen Vorbau derart verändern, dass die Eingangstür sich nicht öffnet. Sie werden durch Display oder eine Zettel neben dem Eingabeschlitz, aufgefordert, die PIN einzugeben. Tun Sie es nicht
Ihre PIN wird ausgespäht. Keine Bank läßt Kunden erst nach Eingabe der PIN ein.

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Gewinn

Gewinnbenachrichtigung

Gewinnversprechen sind verpflichtend. Nach 661 a BGB muss ein Unternehmer, der Gewinnzusagen oder vergleichbare Mitteilungen an Verbraucher sendet und durch die Gestaltung dieser Zusendungen den Eindruck erweckt, dass der Verbraucher einen Preis gewonnen hat, dem Verbraucher diesen Preis zu leisten. Bürgerliches Gesetzbuch Auf dem Umschlag steht oft “persönlich“, “Gewinnzusage“, oft ist ein dickes Siegel abgedruckt. Die Freude ist groß, doch lesen Sie genau was drin steht:

Fall 1

Der Gewinn ist eine Reise, aber nur für eine Person. Eine zweite Person zahlt den vollen Reisepreis. Doch der ist dann überteuert. Bei einem anderen Reiseveranstalter wäre unter Umständen eine Reise für 2 Personen billiger gewesen. Wollen Sie doch tatsächlich allein fahren, kommt natürlich noch ein Einzelzimmerzuschlag dazu, der kann dann so hoch sein, wie die ganze Reise bei einem anderen Reiseveranstalter.

Fall 2

Für nähere Informationen oder damit Ihr Gewinn nicht verfällt, müssen Sie eine 0190er Nummer wählen. Sie landen entweder in einer Warteschleife oder eine Tonbandansage hält Sie lange fest; am Ende teilt man Ihnen mit, dass Sie doch nichts gewonnen haben. Dafür kommt eine saftige Telefonrechnung.
Da viele Leute inzwischen mit der Anwahl einer 0190er Nummer sehr vorsichtig sind, werden neuerdings auch die Nummern 11885 oder 11845 angegeben. Die Firma Terra Info bittet um Rückruf unter der Nr. 11884. All diese Nummern werden auf eine teure 0190er Nummer umgeleitet. Sie merken die Bescherung erst bei Erhalt Ihrer Telefonrechnung.

Fall 3

Es handelt sich gar nicht um einen Gewinn. Irgendwo steht ganz klein, dass man den Preis nur bekommt, wenn man etwas aus dem Warenkatalog bestellt.

Fall 4

Sie erhalten eine Gewinnbenachrichtigung mit Notarsiegel und Beglaubigung mit unwiderruflichem Gewinnanspruch. Absender solcher Schreiben ist z.B. die Firma EDV AG, Friedrich Müller, der Firmensitz ist Österreich. Ein Rechtsanwalt Jürgen Maul hat eine unwiderrufliche Erklärung und Verlautbarung für Ihren Gewinn abgegeben. Sie sollen aber eine Gebühr von 50 Euro auf das deutsche Konto der Firma überweisen. Damit soll der Notar bezahlt werden. Oder Sie sollen Geld für die Zusendung des hohen Gewinns, z.B. ein Auto, bezahlen.
Gewarnt hat die Polizei auch vor den Firmen TKN und LCV aus Österreich.
Bloß nichts überweisen, Ihr Geld ist weg, die Absender der Gewinnbenachrichtigungen sitzen meist im Ausland. Stellen Sie Strafanzeige, damit den Betrügern das Handwerk gelegt werden kann.

Fall 5

In einem Brief wurde einer Kauffrau aus Seelze (bei Hannover) ein Gewinn von 9.850 DM zum 21.12.01 versprochen. In dem Umschlag steckte außerdem ein Katalog mit verschiedenen Warenangeboten.
Die Kauffrau bestellte nichts, schrieb aber, dass Sie den Gewinn gern haben möchte.
Natürlich erhielt sie keinen Gewinn.

Daraufhin hat sie geklagt und beim Landgericht Hannover (Az: 18S2003/01) erfolgreich einen “Gewinn“ von 5.000 Euro von einer dubiosen Firma mit Sitz in Alkmaar erstritten. Das Landgericht Hannover hatte sich unter Berufung auf EU-Abkommen (Grundsatzentscheidung des Europäischen Gerichtshof EuGH (6.Kammer, Urt. v. 11.07.2002-Rs. C-96/00) für zuständig erklärt, obwohl der Firmensitz im Ausland liegt

Die Firma hatte Revision eingelegt, weil das deutsche Gericht ihrer Meinung nach nicht zuständig war.
Der Bundesgerichtshof hat mit Urteil vom 28.11.02 , Az III ZR102/02 entschieden;
Für die auf eine Gewinnzusage gestützte Klage gegen eine (natürliche oder juristische) Person, die in dem Hoheitsgebiet eines Vertragsstaates ansässig ist, besteht am Wohnsitz des klagenden Verbrauchers die internationale Zuständigkeit für Verbrauchersachen.
Das Urteil können Sie nachlesen unter Bundesgerichtshof/Entscheidungen

Lohnt es sich, einen versprochenen Gewinn einzuklagen?
Klagen Sie nur, wenn eine Rechtsschutzversicherung die Kosten übernimmt denn:
Die Kosten für den Prozess müssen vom Kläger vorfinanziert werden. Und selbst wenn Sie die Klage gewinnen, heißt das noch lange nicht, dass Sie auch zu Ihrem Gewinn kommen. Die Firma kann Insolvenz (Konkurs) anmelden und ist damit zahlungsunfähig.
Wenn Sie eine dubiose Gewinnbenachrichtigung erhalten, lassen Sie sich von Ihrer örtlichen Verbraucherzentrale beraten und stellen Sie dann ggf. Strafanzeige bei der Polizei.

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Friedhof



Diebstahl und Fahrzeugaufbrüche

Besonders im Spätherbst, wenn die Gräber zur Vorbereitung auf die Feiertage geschmückt und gepflegt werden, nehmen Fahrzeugaufbrüche auf Friedhofsparkplätzen zu. Handtaschen im Auto, ec-Karten, vorangegangene Einkäufe laden zum Diebstahl ein.

Die Täter suchen Friedhofsparkplätze ganz gezielt auf. Dort sind Büsche, oft liegen die Parkplätze abseits, es gibt wenig Verkehr.

Lassen Sie keine Handtaschen oder Einkäufe im Wagen.

Gehen Sie allein auf den Friedhof, tragen Sie ein Handy in der Kleidung. So können Sie verdächtige Wahrnehmungen der Polizei mitteilen.

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Münzentrick

Kleingeld liegt am Boden

Der Täter beobachtet sein Opfer am Geldautomat oder in der Bank. Unter Umständen folgt er seinem Opfer sogar in den Supermarkt.

Wenn sein Opfer das Geschäft verläßt, fällt plötzlich Kleingeld auf den Boden. Der Senior / die Seniorin ist nicht sicher, ob es nicht doch eigenes Kleingeld ist und sammelt die Münzen ein. Dabei helfen ihr mehrere Täter. Hinterher wird festgestellt, dass Geldscheine und Papiere aus der Handtasche fehlen.

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